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Spurenjagd

Von: Lena Dellenbach mit Lee
Datum: 23.04.2026
Kategorie: Workshop
Für Lee und mich begann der 29.3. bereits früh, um kurz nach 8 Uhr verliessen wir unser Zuhause in Sursee LU und fuhren Richtung Kiesen BE. Bei nasskaltem Wetter trafen wir uns im Wald, Mel und Pia waren bereit für die 12 Mensch-Hund-Teams.
Bepackt mit den Beuteln der nachkommenden Teams verliessen wir jeweils auf 4 Füssen und 8 Pfoten gestaffelt den Startpunkt und machten uns auf Spurensuche. Beim ersten Posten war Mut und etwas Geschick gefragt; die zu jagenden Beutel lagen erhöht und an ein Seil geknotet, welches nur durch einen Sprung auf eine Metallkiste zu erreichen war. Die beiden sich bis dahin unbekannten Rüden Lee und Lea meisterten die erste Aufgabe gut und merkten schnell, dass wir gemeinsam als Team das gleiche Ziel haben. Wir verfolgten die gelegte Spur und noch bevor wir das Postenblatt Nr. 2 sahen, erspähten wir eine Gestalt im Gebüsch - Pia war als Fotografin tätig und knipste fleissig Fotos, als die Hunde den sogenannten "markierten" Beutel apportierten (der Beutel wird in die Luft geworfen, was einen geschossenen Vogel imitiert). Weiter ging es Richtung Posten 3 und tatsächlich zeigte sich die Sonne langsam, unsere "Wetter-Bestellung" wurde also doch noch geliefert! An einer Holzbeige lehnten 2 lange Bambusstöcke, auf welchen die Beutel lagen. Manche Hunde meisterten diese Aufgabe bestimmt mit Geschick, unsere beiden Rüden lösten die Aufgabe nach dem Motto "höher, schneller, weiter" und hüpften so lange hoch, bis sie - mehr mit Glück als Verstand - Beute machten. Gemütlich gings abwärts zum Posten 3, da war Impulskontrolle gefragt. Wir fanden die beiden Hetzangeln und auf unser Signal durften die Hunde parallel hetzen. Irgendwo im Wald, beim Posten Nr. 5, war der überpünktliche Osterhase tätig und wir fanden eine Zwischenverpflegung für Mensch und Hund - merci! Als wir Posten 6 doch noch fanden (lag definitiv an uns, nicht an den Veranstalterinnen...), war uns klar, dass unsere Vierbeiner wohl auch hier eher Kraft als Köpfchen einsetzen werden, Seile sind schliesslich zum übertrieben dran ziehen da, oder?! Im Wald durften die Hunde beweisen, wie gut ihre Spürnase ist und fanden auf Tannen den nächsten Beutel. Etwas weniger engagiert wurde beim Posten 7 nach unserem persönlichen Gegenstand gesucht; Lea und Lee sahen beide nicht ein, weshalb sie nun ein Kleidungsstück von uns suchen und bringen sollen - also waren wir Zweibeiner gefragt, wenn wir unseren Gegenstand wieder mit nach Hause nehmen wollten.
Eine letzte Unsicherheit bezüglich des Zieleinlaufs trennte unsere Wege kurzzeitig, was Lea und Lee irritierte. Spannend, wie schnell sich bis dato unbekannte Hunde aneinander orientieren, wenn die Chemie stimmt. Umso grösser die Freude, als wir 4 gemeinsam ins Ziel kamen und als Abschluss, den zuvor mit Naturmaterialien geschmückten, letzten Beutel, suchten. Mit vollen Bäuchen ruhten die Hunde im Auto, während wir Zweibeiner noch die Gesellschaft und die Verpflegung genossen. 
Danke Mel und Pia für die top organisierte Spurenjagd, danke Ev und Lea für die sympathische Begleitung und danke allen anderen Teilnehmenden für das gemütliche Beisammensein! Mir chömä gärn wieder!

Lena mit Lee